Case Study Brand Management System

1 Situation

Die Marke ist ein wesentlicher Bestandteil im Rahmen der Marketing- und Kommunikationsstrategie von Unternehmen. Häufig sind Mitarbeiter und Dienstleister nur ungenügend über die Werte einer Marke informiert. So entsprechen beispielsweise erstellte Medien häufig nicht den vorgegeben Kriterien, die ein einheitliches Markenbild gewährleisten sollen. Unternehmensweite Standardmedien wie z.B. Visitenkarten und Unternehmenspräsentationen sind uneinheitlich und werden mehrfach erstellt. Templates für entsprechende Medien sind nur lokal hinterlegt und nicht für sämtliche Interessengruppen öffentlich zugänglich.

2 Solution

Für ein funktionierendes Markenmanagement mit einer hohen Akzeptanz sind verschiedene Funktionsbereiche elementar. Das im Weiteren beschriebene Brand Management System basiert beispielhaft auf einem 3 Säulen Konzept: „Learn“, „Create“ und „Share“.

Die „Learn“ Säule stellt Informationen rund um die Marke bereit. Dabei handelt es sich um statische Informationen zu verschiedenen Ebenen im Markenmanagement (z.B. Richtlinien, Styleguides). Anwender der Applikationen können in diesem Bereich primär diese inhaltlichen Informationen konsumieren, eine aktive Einbeziehung des Anwenders ist in diesem Bereich nicht möglich.

Ein weiterer elementarer Bestandteil im Brand Management System stellt die “Create” Säule dar. In diesem Sektor können Anwender interaktiv Medien produzieren oder passende Templates für ihre Aufgaben selektieren. Durch Filterungsfunktionen können für den individuellen Einsatzbereich hinterlegte Informationen und Dokumente aus dem Pool extrahiert werden. Beispielsweise lässt sich die relevante Powerpoint Präsentation für ein bestimmtes Szenario durch die Angabe verschiedener Parameter extrahieren. Darüber hinaus können Templates für Flyer, Visitenkarten und Broschüren selektiert und im gewünschten Format herunter geladen (mit bspw. Acrobat und Indesign) werden. Weiterhin kann der Benutzer eins Bilddatenbank nutzen, in der CD-konforme Motive in verschiedenen Auflösungen verwaltet werden.

Die “Share” Säule stellt u. a. ein simples Interface zum Datenaustausch bereit. Dateien können einem gewünschten Personenkreis einfach zugänglich gemacht werden. Speziell für große Dateivolumen stellt dies eine attraktive Form des Datenaustausches zwischen Personen dar, da es hier keine Begrenzungen gibt wie z. B. beim E-Mailverkehr. Darüber hinaus bietet der Bereich eine workflow-basierte Projektunterstützung für gängige Projekttypen an. Nach Auswahl des Projekttyps werden die einzelnen Projektschritte in der Applikation abgebildet.

Technisch basiert die beschriebene Lösung auf Standard Sharepoint-Komponenten. Die “Learn”- und “Create” Säule verwenden primär die Enterprise Content Management Komponente des Microsoft Office Sharepoint Servers. Zusätzlich wurden weitere Features mit Hilfe von .ASP/.NET/HTML implementiert. Die “Share” Säule verwendet die Sharepoint Technologien Workflows und Filemanagement (Rechtemanagement). Die Berechtigungen für einzelne Bereiche werden aus dem Active Directory übernommen, wodurch keine autarke Insellösung entsteht.

Folgenden Technologien fanden in der beschriebenen Lösung Anwendung:

• Datenhaltung in Listen und Bibliotheken

• Controls/Webparts zur formatierten Ansicht von Elementen

• ECMS Komponente

• Workflows (Windows Workflow Foundation)

3 Benefits

Durch den Einsatz eines solchen Systems lassen sich vor allem in zwei Bereichen wesentliche Verbesserungen erzielen.

3.1 Kosteneinsparungspotentiale

Online Applikationen verfügen über eine hohe Verfügbarkeit und können laufend aktualisiert werden. Im Gegensatz zu gedruckten Informationen oder Info-CDs fallen beispielsweise die Produktions- und Distributionskosten geringer aus. Online Applikationen bieten im Gegensatz zu anderen Medien bessere Unterstützungsmechanismen in Form von Wizards oder Filterfunktionalitäten an, wodurch eine Simplifizierung der Extraktion von relevanten Informationen für den Endanwender möglich ist. Online-basierte Individualisierungsfunktionalitäten, welche beispielsweise Infoletters mit persönlichen Angaben (z. B. Name) versehen, lassen sich mit Hilfe einer Applikation schon in kleinen Auflagen kosteneffizient realisieren.

3.2 Markenrelevante Verbesserungen

Neben Kosteneinsparungen wird durch ein funktionierendes Brand Management System die Marke geschützt und gestärkt. Durch ausreichende Information über erlaubte Darstellungsformen kann die Marke gestärkt werden und ein homogener Marktauftritt realisiert werden. Im Rahmen einer Online Plattform können sich relevante Personenkreise austauschen und Best Practices können einfacher etabliert werden. Interessante und nachgefragte Bereiche lassen sich Mithilfe von Web-Controlling Mechanismen identifizieren und ggf. erweitern. Darüber hinaus stellt eine zentrale Plattform ein proaktives Statement zu der Wichtigkeit der Marke dar.

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